Dispositionskriterien Zuglenkung

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  • Dispositionskriterien dienen dazu, Konflikte zwischen Fahrplanmässigen Zügen (selten auch Güterzügen) automatisch und meist ohne eingreifen des Zugverkehrsleiters zu lösen.
    DisKriBeschreibung
    DDispositionshalt
    HHalt absolut
    K (A)Anschluss abwarten
    K (B)Behinderung abwarten
    K (T)Abfahrtszeit
    SSpitzkehrzug (mit gleicher ZN in andere Richtung weiter)
    WWendezug (mit neuer ZN in andere Richtung weiter)
    -teilender Zug
    =teilender Zug mit absolutem Halt
    +vereinigender Zug
    #vereinigender Zug mit absolutem Halt
    Nneue Zugnummer, nach dem Anhalten
    Mneue Zugnummer, fahrender Zug
    VVerzögerter Anstoss
    %freie Gleisbenutzung
    Zhalt am Sperrsignal
    FFortschaltung Zugnummer


    Dispositionshalt (D)
    Da über die Konfliktprogrammierung nicht alle Einflüsse (z.B. Rangierfahrten) abgearbeitet werden können, werden an bestimmten Orten Dispositionshalte eingesetzt. Sobald in das entsprechende Gleis gestellt wurde, wird eine Bedienaufforderung ausgegeben und die nächste Fahrstrasse läuft nicht mehr automatisch ein.

    Eingesetzt werden Dispositionshalte vor allem bei Güterzügen, Beispielsweise in Zürich Altstetten wenn diese Verspätet oder zu früh sind, damit keine anderen Züge behindert werden. Zudem kann es sein dass Güterzüge an ungünstigen stellen wegen der steigung Probleme haben mit dem anfahren.

    Dispohalte können aber auch gut verwendet werden bei Baustellen zum Beispiel, damit einem die Zuglenkung nicht "reinstellt" in die bisherige Disposition. In der Regel sind Dispositionshalte nur selten in den Jahres, bzw Tageszugdaten zu finden.

    Die Dispositionshalte können über die mittlere Maustaste -> Dispohalt einfügen oder im Tageszugdaten-Editor gesetzt werden.


    Absoluter Halt (H)

    Der Unterschied zum Dispohalt ist beim absoluten Halt, dass keine Meldung (Signal bedienen) ausgegeben wird. Zudem ist er in den DisKri # und - enthalten.


    Automatische Konfliktlösung (A,B,T)
    • Beim A-DisKri wird gewartet, bis die angegebene Zugnummer das Entsprechende Gleis erreicht, und die Reisenden umgestiegen sind. Der Umstieg der Reisenden unterscheidet sich je nach Standort der Züge. Am selben Perron wird nur 30 sek gewartet, müssen die Reisenden jedoch weite Strecken in kauf nehmen, dauert das ganze natürlich einiges länger.
    • Beim B-DisKri wird gewartet, bis entweder die Wegfortschaltungs-Zugnummer (zu vorderst an der Fahrstrasse) oder die Ortfortschaltungs-Zugnummer (beim Zug) das entsprechend eingegebene Gleisfeld (welches ein ZN-Feld enthalten muss!) erreicht hat.
    • Beim T-DisKri wird gewartet, bis die Abfahrtszeit erreicht ist und 50 Sekunden vor der Abfahrt der Anstoss für die Fahrstrasse gegeben. Angegeben wird die Abfahrtszeit.



    Spitzkehrzug (S)
    ....

    Wendezug (W)
    ....

    Sich teilende Züge (-, =)
    ....

    Sich vereinigende Züge (#, +)
    ....

    Neue Zugnummer (N, M)

    ....

    Verzögerter Anstoss (V)

    ....

    freie Gleisbenutzung (%)

    ....

    Halt am Sperrsignal (Z)

    ....

    Fortschaltung Zugnummer (F)

    ....

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